Die wirtschaftlichen Folgen der politischen Krise in Rumänien werden immer deutlicher. Der Leu verlor zum Ende der vergangenen Woche erneut an Wert und näherte sich der Marke von 5,25 Lei für einen Euro. Für die Finanzmärkte ist dies ein Zeichen wachsender Unsicherheit angesichts der anhaltenden politischen Spannungen und der verlängerten Konsultationen zur Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten.
Der rumänische Regisseur und Drehbuchautor Cristian Mungiu ist der zehnte Filmemacher in der Geschichte des „Festival de Cannes“, der zweimal mit der begehrten Goldenen Palme ausgezeichnet wurde – 19 Jahre nach seinem ersten Sieg mit dem Film „4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“ im Jahr 2007. Mit seinem neuen Spielfilm „Fjord“ gewann Mungiu nun erneut die Palme d'Or bei der 79. Ausgabe der Filmfestspiele von Cannes.
Die Europäische Kommission hat das SAFE-Abkommen mit Rumänien gebilligt. Damit erhält das Land Zugang zu milliardenschweren EU-Krediten für Verteidigung, Sicherheit und strategische Infrastruktur.
Das Internationale Shakespeare-Festival in der südrumänischen Stadt Craiova feiert in diesem Jahr seine 15. Ausgabe. Bis zum 31. Mai stehen mehr als 450 Veranstaltungen auf dem Programm, gestaltet von Künstlern aus aller Welt – von Theater und bildender Kunst über Film, Musik und Oper bis hin zu Tanz und Literatur.
Eine rumänische Regierungsdelegation reist demnächst nach Brüssel, um die abschließenden Verhandlungen über den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) zu führen.
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
Prowestliche Politiker in Chișinău halten am Kurs der europäischen Integration fest.
Die Konsultationen zwischen Staatspräsident Nicușor Dan und den Parlamentsparteien zur Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten sind am Montag ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine politische Blockade bleibt damit bestehen und nach dem Sturz der Minderheitsregierung des Liberalen Ilie Bolojan vor zwei Wochen durch ein Misstrauensvotum, getragen von den Sozialdemokraten und Ultranationalisten, ist noch nicht in Sicht.
Die rumänische Pop-Sängerin Alexandra Căpitănescu belegte im Finale des Musikwettbewerbs Eurovision Song Contest 2026 am vergangenen Samstag den 3. Platz und stellte damit die besten Ergebnisse Rumäniens aus den Jahren 2005 und 2010 ein.
Die Ratingagentur Standard & Poor's warnt vor einer möglichen Herabstufung der Kreditwürdigkeit Rumäniens.
Die rumänische Wirtschaft ist offiziell in eine technische Rezession geraten. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge geschrumpft. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf einem sehr hohen Niveau und belastet Verbraucher wie Unternehmen gleichermaßen.
Die Schwarzmeer- und Westbalkanregion ist von strategischem Interesse für Rumänien und die NATO – so Präsident Nicușor Dan in Bukarest.
Rumänien hat nach Angaben der Regierung wichtige Fortschritte bei der Stabilisierung der Staatsfinanzen erzielt. Sinkende Haushalts-, Handels- und Leistungsbilanzdefizite senden nach Darstellung des Finanzministeriums positive Signale an die internationalen Ratingagenturen. Gleichzeitig warnen die Behörden jedoch davor, dass die kommenden Monate entscheidend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sein werden.
Vier rumänische Filme konkurrieren dieses Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes.
Die Bukarester Wertbörse (BVB) hat trotz der politischen Krise in Bukarest und der internationalen Verwerfungen kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht. Experten deuten dies als zunehmende Reife des rumänischen Kapitalmarkts.