In der Gemeinde Desești im Kreis Maramureș (Nordrumänien) befindet sich eine der acht Kirchen des Kreises Maramureș, die 1999 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden: die Holzkirche der Heiligen Jungfrau Parascheva. Neben dieser berühmten Holzkirche ist die Gemeinde in Maramureș ein wahrer Anziehungspunkt für kulturelle und soziale Veranstaltungen. So finden in Desești beispielsweise ein Malkurs und die „Desești-Poesieabende“, die heute den Namen „Nichita-Stănescu-Poesieabende“ tragen, statt. Kurz vor den Winterferien sprach Eugen Cojocariu mit Pfarrer Ioan Ardelean über die sozialen und karitativen Projekte, die er mit EU-Geldern in der Pfarrgemeinde umgesetzt hat und weiterhin umsetzt. Wie hat alles angefangen?
Rumänien steht laut den jüngsten Analysen des Nationalen Statistikamts (INS) vor einem stark beschleunigten demografischen Rückgang. Die Projektionen zeigen, dass die Bevölkerung des Landes bis 2080 um bis zu ein Viertel gegenüber dem heutigen Stand schrumpfen könnte.
In Temeschwar, im Westen Rumäniens, war bis Anfang November die Ausstellung „Atlasul Singurătății“ – „Der Atlas der Einsamkeit“ zu sehen. Das Projekt ist derzeit auf Tour und hat inzwischen auch die Hauptstadt erreicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene der Generation Z Einsamkeit erleben – in einer Welt, die eigentlich permanent vernetzt ist.
Ein kuratorisches Jahr geht zu Ende – und mit ihm ein ungewöhnliches Kunstprojekt, das textile Installationen und poetische Formen zusammenbringt: Die Celula de Artă in Bukarest schließt die Saison 2025 mit der Ausstellung „Full Season“ ab. Präsentiert werden Arbeiten jener Künstlerinnen und Künstler, die die Galeria Verticală über das Jahr hinweg geprägt haben. In einer Zeit des Übergangs – zwischen Licht und Dunkelheit, Abschluss und Neubeginn – lädt die Schau ein zu Introspektion und Sensibilität. Über Konzept, Auswahl und Wirkung dieser Ausstellung hat Ion Puican mit Anca Spiridon, Kultur-PR und Kuratorin von „Full Season“, gesprochen.
Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass sich bis 2030 fast 39 % der heutigen Mitarbeiterkompetenzen verändern werden. Künstliche Intelligenz (KI) wird die Menschen jedoch nicht ersetzen, sondern unsere Arbeitsweise grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen zählen der Umgang mit KI und Big-Data-Tools, Resilienz, kreatives Denken und digitale Kompetenz. Gleichzeitig werden Netzwerk- und Cybersicherheitskenntnisse zu unverzichtbaren Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
Jeden Tag wirft ein Rumäne durchschnittlich eine Portion Essen weg. Das bedeutet, dass in Rumänien täglich über 6.000 Tonnen Lebensmittel verschwendet werden, das sind 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr – das entspricht 150 Kilogramm Lebensmitteln, die pro Person weggeworfen werden. Die Europäische Union hat gefordert, diese Verluste bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren, und Rumänien hat bereits seine Gesetzgebung zur Abfallbekämpfung aktualisiert.
Der UNICEF-Bericht 2025 zeigt einen deutlichen Anstieg der Kinderfettleibigkeit in Rumänien. Der Anteil übergewichtiger Kinder im Alter von fünf bis 19 Jahren stieg von 10 Prozent im Jahr 2000 auf 23 Prozent im Jahr 2022. Der Anteil der fettleibigen Kinder erhöhte sich im gleichen Zeitraum von zwei auf neun Prozent. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind inzwischen 28 Prozent der rumänischen Kinder zwischen sieben und neun Jahren übergewichtig und 12 Prozent fettleibig. Unter den 10- bis 15‑Jährigen beträgt der Anteil der Fettleibigen und Übergewichtigen jeweils rund 16 Prozent – das entspricht mehr als 215.000 betroffenen Kindern.
UNDERCLOUD befasst sich mit Kontexten, die das Leben des Publikums unmittelbar beeinflussen.
Das Stadtmuseum Bukarest lädt die Öffentlichkeit zu einer neuen Ausstellung von Dokumenten ein. Diese kann im historischen Suțu-Palast im Herzen der Hauptstadt besichtigt werden.
Das Stadtmuseum Bukarest präsentiert bis Ende August dieses Jahres die Ausstellung „Porträts: Bild und Spiegel“, die in dem wunderschönen historischen Suțu-Palast im Zentrum der Hauptstadt zu sehen ist.
Die Installation der Künstler Ana-Cristina Irian und Cristian Bassa, "Mamas Kuchenrezepte" kann bis Mitte Juni in der Gallerie "Celula de Arta" ("Die Kunstzelle") besichtigt werden.
Ende April hat im Nationalen Technischen Museum Dimitrie Leonida in Bukarest die Ausstellung des bildenden Künstlers Alex Manea „Einflüsse“ stattgefunden. Die Ausstellung ging von der Voraussetzung aus, dass Künstler sich von anderen Künstlern inspirieren lassen und mit diesen Einflüssen neue Werke schaffen.
Am 29. April wird weltweit der Internationale Tag des Tanzes gefeiert – und das schon seit 1982. Passend zu diesem Datum startet AREAL – der Raum für choreografische Entwicklung – ein neues Projekt mit europäischer Dimension: „AREAL Coregrafic European“.
Ende April – genauer gesagt am 29. – wird weltweit der Internationale Tag des Tanzes gefeiert. Aus diesem Anlass lädt das Nationale Tanzzentrum Bukarest (CNDB) vom 5. bis 11. Mai zur fünften Ausgabe des Festivals der darstellenden Künste „News from Polska“ ein.
Das längste Theaterereignis der Welt fand im Februar in der Bukarester Kunstgalerie Galateca statt - 7 Tage, 24 Stunden am Tag, 505 Schauspieler (3 Schauspieler pro Stunde), 505 Texte über Leere und Verlassenheit - das Projekt „Horror Vacui“ (übersetzt: Phobie vor der Leere), eine Weltpremiere des Theaters mit Unterstützung des Museums des Verlanssenwerdens und Papercuts - eine Initiative für sozialen Wandel.