Der 1972 im ostrumänischen Vaslui geborene Künstler lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Iași. Dort schloss er 1996 als Jahrgangsbester die Kunstakademie „George Enescu“ im Fach Wandmalerei ab und promovierte später an derselben Hochschule im Fach Bildende Kunst. Felix Aftene arbeitet mit Malerei, Monumentalkunst, Skulptur und neuen Medien. Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen die menschliche Existenz, Erinnerung und Identität, häufig aus der Perspektive des Selbstporträts. Seine Werke wurden in Rumänien sowie in zahlreichen Ländern Europas, Nordamerikas und Israels gezeigt. 2016 erhielt er den Nationalpreis für Malerei des rumänischen Künstlerverbands.
Der rumänische Arbeitsmarkt durchläuft eine Phase beschleunigter Veränderungen, vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Lebenshaltungskosten und technologischen Wandels.
Im Suțu-Palast in Bukarest, dem Hauptsitz des Museums der Stadt Bukarest, ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die einen besonderen Blick auf die Anfänge der modernen rumänischen Keramik wirft. Unter dem Titel „Moderne rumänische Keramik aus der Sammlung des Museums Dr. Nicolae Minovici“ werden Objekte gezeigt, die Tradition und künstlerische Erneuerung miteinander verbinden.
Immer mehr Menschen in Rumänien haben Schwierigkeiten, ihre Raten, Kredite oder andere finanzielle Verpflichtungen zu begleichen. Die Privatinsolvenz wird daher zunehmend als Lösung diskutiert. Die Nationale Behörde für Verbraucherschutz (ANPC) bereitet wichtige Änderungen vor, die den Zugang zu diesem Verfahren erleichtern und zugleich das Familienheim vor Zwangsvollstreckung schützen sollen.
Einer der einflussreichsten Theatermacher der Welt feiert einen besonderen Geburtstag – und zwar in Bukarest. Das unabhängige Teatrul Grivița 53 veranstaltet im März eine Mikro-Spielzeit zu Ehren von Eugenio Barba. Der Gründer des Odin Teatret wird 90 Jahre alt. Die Veranstaltungsreihe bringt Aufführungen, Workshops und Begegnungen mit einem der wichtigsten Vertreter des modernen Theaters.
Die Ausstellung des Stadtmuseums Bukarest bietet einen dokumentarisch und visuell gestützten Streifzug durch die Geschichte einer der ältesten Verkehrsadern der Hauptstadt und verfolgt deren urbane, soziale und architektonische Verwandlung vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Eine Reise in die Welt vor mehr als sechs Jahrtausenden – und zu den großen Fragen der Menschheit: Leben, Tod und Erinnerung. Das Stadtmuseum Bukarest zeigt derzeit eine außergewöhnliche Ausstellung über prähistorische Bestattungsrituale aus dem Raum Varna. Zu sehen ist sie im Palatul Suțu – und sie bringt einige der ältesten Goldfunde der Welt erstmals in dieser Form nach Rumänien.
Die Debatte über eine Senkung des Strafmündigkeitsalters in Rumänien ist nach mehreren tragischen Fällen mit Tätern unter 14Jahren wieder aufgeflammt. Die Zvilgesellscaft neigt zu Prävention, die Law & Order-Fraktion will härteres Durchgreifen.
Der Verein „Niemals allein“ führte in Zusammenarbeit mit Kantar im August 2025 eine Studie durch, die eine tiefgreifende Einsamkeitskrise unter älteren Menschen in rumänischen Städten aufdeckt. Verschärft wird diese Krise durch demografische Veränderungen und sozioökonomische Faktoren. Mehr als drei von fünf Senioren geben an, sich einsam zu fühlen – eine Realität, die sich direkt auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirkt.
In der Gemeinde Desești im Kreis Maramureș (Nordrumänien) befindet sich eine der acht Kirchen des Kreises Maramureș, die 1999 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden: die Holzkirche der Heiligen Jungfrau Parascheva. Neben dieser berühmten Holzkirche ist die Gemeinde in Maramureș ein wahrer Anziehungspunkt für kulturelle und soziale Veranstaltungen. So finden in Desești beispielsweise ein Malkurs und die „Desești-Poesieabende“, die heute den Namen „Nichita-Stănescu-Poesieabende“ tragen, statt. Kurz vor den Winterferien sprach Eugen Cojocariu mit Pfarrer Ioan Ardelean über die sozialen und karitativen Projekte, die er mit EU-Geldern in der Pfarrgemeinde umgesetzt hat und weiterhin umsetzt. Wie hat alles angefangen?
Rumänien steht laut den jüngsten Analysen des Nationalen Statistikamts (INS) vor einem stark beschleunigten demografischen Rückgang. Die Projektionen zeigen, dass die Bevölkerung des Landes bis 2080 um bis zu ein Viertel gegenüber dem heutigen Stand schrumpfen könnte.
In Temeschwar, im Westen Rumäniens, war bis Anfang November die Ausstellung „Atlasul Singurătății“ – „Der Atlas der Einsamkeit“ zu sehen. Das Projekt ist derzeit auf Tour und hat inzwischen auch die Hauptstadt erreicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene der Generation Z Einsamkeit erleben – in einer Welt, die eigentlich permanent vernetzt ist.
Ein kuratorisches Jahr geht zu Ende – und mit ihm ein ungewöhnliches Kunstprojekt, das textile Installationen und poetische Formen zusammenbringt: Die Celula de Artă in Bukarest schließt die Saison 2025 mit der Ausstellung „Full Season“ ab. Präsentiert werden Arbeiten jener Künstlerinnen und Künstler, die die Galeria Verticală über das Jahr hinweg geprägt haben. In einer Zeit des Übergangs – zwischen Licht und Dunkelheit, Abschluss und Neubeginn – lädt die Schau ein zu Introspektion und Sensibilität. Über Konzept, Auswahl und Wirkung dieser Ausstellung hat Ion Puican mit Anca Spiridon, Kultur-PR und Kuratorin von „Full Season“, gesprochen.
Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass sich bis 2030 fast 39 % der heutigen Mitarbeiterkompetenzen verändern werden. Künstliche Intelligenz (KI) wird die Menschen jedoch nicht ersetzen, sondern unsere Arbeitsweise grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen zählen der Umgang mit KI und Big-Data-Tools, Resilienz, kreatives Denken und digitale Kompetenz. Gleichzeitig werden Netzwerk- und Cybersicherheitskenntnisse zu unverzichtbaren Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
Jeden Tag wirft ein Rumäne durchschnittlich eine Portion Essen weg. Das bedeutet, dass in Rumänien täglich über 6.000 Tonnen Lebensmittel verschwendet werden, das sind 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr – das entspricht 150 Kilogramm Lebensmitteln, die pro Person weggeworfen werden. Die Europäische Union hat gefordert, diese Verluste bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren, und Rumänien hat bereits seine Gesetzgebung zur Abfallbekämpfung aktualisiert.