Unsere heutige Reise führt uns in den Nordosten Rumäniens, in eine der vielseitigsten Urlaubsregionen des Landes: den Kreis Neamț. Hier verschmelzen Natur, Geschichte und Spiritualität auf wunderbare Weise. Wahrzeichen wie das imposante Ceahlău-Gebirge und die alte Burg Neamț prägen die Landschaft. Doch die Region blickt auch in die Zukunft: Geplant ist unter anderem ein thematisches Feriendorf, das den Märchenfiguren des berühmten rumänischen Schriftstellers Ion Creangă gewidmet ist.
Bis das Projekt des thematischen Feriendorfs fertig ist, locken schon jetzt urige, traditionelle Dörfer und eine fantastische lokale Küche in den Landkreis. Einen ersten Überblick gibt uns der Präsident des Kreisrates von Neamț, Daniel-Vasilică Harpa:
„Unsere Region blickt auf eine enorm lange Geschichte zurück. Da wäre zum Beispiel das Erbe der prähistorischen Cucuteni-Kultur, deren Kunstmuseum in Piatra Neamț europaweit Bedeutung hat. Wir sind außerdem ein historischer Pfeiler der mittelalterlichen Moldau – mit der Burg Neamț und den Spuren von Fürst Stefan dem Großen. Dass wir auch kulturell viel zu bieten haben, zeigen unsere unzähligen Museen und Gedenkhäuser großer rumänischer Schriftsteller.
Und dann ist da noch die spirituelle Seite: Der Kreis Neamț gilt als kleiner Berg Athos Rumäniens. Nirgendwo sonst im Land gibt es so viele Gotteshäuser. Dazu gehören die historischen Klöster Neamț, Agapia und Văratec – Letztere sind übrigens zwei der größten Nonnenklöster Europas. Solche Orte mit ihrer tiefen Tradition ziehen Pilger und Touristen aus der ganzen Welt an.“
Neben Geschichte und Spiritualität besticht Neamț aber vor allem durch seine einmalige Natur. Ein echtes Highlight ist das sogenannte „Wisent-Land“, ein international ausgezeichnetes Öko-Reiseziel. Es ist europaweit der einzige Ort, an dem man diese majestätischen Tiere gleichzeitig in freier Wildbahn, in Halbfreiheit und im Gehege beobachten kann. Kreisratspräsident Harpa über die Naturwunder der Region:
„Naturfreunde kommen in unseren drei großen Schutzgebieten voll auf ihre Kosten: dem Nationalpark Ceahlău, dem Naturpark Vânători-Neamț und dem Nationalpark Bicaz-Klamm. Hinzu kommen spektakuläre Seen wie der Izvorul Muntelui – den wir auch unser ‚Meer zwischen den Bergen‘ nennen. Wer zu uns kommt, findet aber nicht nur tolle Landschaften, sondern auch unfassbar gastfreundliche Menschen und deftiges, authentisches Essen.
Man kann Neamț wirklich das ganze Jahr über besuchen. Ein absolutes Muss für Wanderer ist natürlich das Ceahlău-Gebirge, der ‚Olymp der Moldau‘, mit dem Toaca-Gipfel und dem tosenden Duruitoarea-Wasserfall.“
Gerade Touristen aus dem Ausland suchen im Urlaub oft das Echte, das Unverfälschte – sie wollen traditionelle Handwerkskunst hautnah erleben. Dafür gibt es vor Ort ein prall gefülltes Veranstaltungsprogramm. Mitmehr Einzelheiten dazu, Daniel-Vasilică Harpa :
„Wir haben einen sehr gut strukturierten Jahreskalender. Es gibt zahlreiche internationale Musik- und Kulturfestivals, Burgfeste und Weihnachtsmärkte. Genau dort geben wir unseren traditionellen Handwerkern eine große Bühne. Touristen treffen unsere Töpfer, Weber und Holzschnitzer aber auch direkt an den alten Holzkirchen oder entlang der Pilgerrouten. Wir haben Meister ihres Fachs, die bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Gerade die kleinen Dörfer rund um die Klöster bieten eine faszinierende Mischung aus gelebter Tradition und Spiritualität.“
Um Urlaubern die Reiseplanung künftig noch leichter zu machen, bastelt die Verwaltung gerade an einer neuen digitalen Plattform für individuelle Reiserouten. Doch es wird auch kräftig gebaut. Kreisratspräsident Harpa verrät abschließend, worauf sich Touristen in den nächsten Jahren freuen dürfen:
„Wir planen aktuell zwei große Projekte. Erstens das thematische Feriendorf in Humulești, inspiriert von den Geschichten von Ion Creangă und dem Leben in einem traditionellen moldauischen Dorf. Zweitens planen wir die sogenannte ‚Riviera des Bicaz-Sees‘. Dort investieren wir in moderne Freizeitanlagen und neue Boote.
Ich lade Sie herzlich ein, den Kreis Neamț zu entdecken. Jeder Tag bei uns kann völlig anders aussehen: Bergwandern, Bootstouren, Burgen erkunden oder ins Dorfleben eintauchen. Sie finden hier Ruhe und echte Gastfreundschaft. Wer einmal diese Erfahrungen gemacht hat, wird ganz sicher wiederkommen wollen. Wir erwarten Sie mit offenen Armen!“
Spätestens 2029 soll das neue Feriendorf seine ersten Gäste empfangen. Aber wie wir gehört haben: Die Region Neamț ist schon heute bestens auf Besucher aus aller Welt vorbereitet.
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Heute mit Zuschriften von unseren Hörern Thorsten Brandenburg und Lutz Winkler.
Heute mit Zuschriften von unseren Hörern Michael Lindner, Carsten Fenske und Felix Prankel.
Heute u.a. mit Zuschriften von unseren Hörern Oliver Schlegel, Klaus Kessler, Bernd Seiser und Michael Reiffenstein.
Die Pausenzeichen waren kurze einprägsame Musikfragmente mit Wiedererkennnungscharakter, anhand derer die Radiosender ihre Präsenz im Äther signalisierten und Unterbrechungen im Programm überbrückten.
Vor 1989 sendete der Ferienfunk in Mamaia Info, Musik und Unterhaltung für die ausländischen Urlauber am Schwarzen Meer. Immer wieder schickte man Reporter in die Spaßstätten der Zeit, um Touristen über ihre Befindlichkeit zu befragen.
Hier bieten wir die Sendungen zum Hörertag am ersten Novembersonntag der Jahre 1996-2005 zum Nachhören.
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Die RRI-Programme wurden vorübergehend auf einen zweiten Sender verlegt, auf andere Frequenzen und teilweise in andere Zielgebiete.
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