Beratungen zur Regierungsbildung +++ Gipfel der NATO-Ostflanke +++ EU-Gelder +++ Russland schließt rumänisches Konsulat +++ Internationales Theaterfestival Sibiu
Der Chefvolkswirt der Rumänischen Nationalbank, Valentin Lazea, hat gewarnt, dass Rumänien derzeit sowohl die höchste Inflationsrate als auch das größte Haushaltsdefizit in der Europäischen Union aufweist. Zudem werde die Staatsverschuldung noch in diesem Jahr die Marke von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten. Dies könne das Länderrating gefährden.
Der Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten wurde in Bukarest vorgezogen begangen.
Nach Verhandlungen mit der Europäischen Kommission konnte Rumänien die für Investitionen vorgesehenen 13,6 Milliarden Euro an nicht rückzahlbaren Mitteln aus dem PNRR behalten.
Am Montagabend ist die von Adrian Veștea vorgeschlagene Regierungsformel im Parlament an der Abstimmung gescheitert.
Der liberale Politiker Adrian Veștea ist vor einer Woche von Staatspräsident Nicușor Dan mit der Bildung einer Regierung beauftragt worden. Vorausgegangen waren der Sturz des Kabinetts von Ilie Bolojan durch ein Misstrauensvotum und festgefahrene Verhandlungen zwischen den prowestlichen Parteien. Am Sonntagabend hat Veștea dem Parlament nun das Regierungsprogramm und die Liste seiner Minister vorgelegt.
Vergangenen Sonntag haben die Liberalen auf einem außerordentlichen Parteitag ihre Führungsriege neu aufgestellt. Der interimistische Premierminister Ilie Bolojan wurde ohne Gegenkandidat als Parteichef bestätigt. Doch innerhalb der Partei brodelt es – Flügelkämpfe vor dem Hintergrund der aktuellen Regierungskrise lassen die Zukunft der Partei ungewiss erscheinen.
Drohnenabwehr +++ Politik-Zoff +++ Proteste +++ Leistungsbilanzdefizit
Das Europäische Parlament verurteilt die Drohnenangriffe in EU-Mitgliedstaaten, darunter Rumänien.