In Rumänien hat am Sonntag die Notimpfung von Schafen und Ziegen gegen Pocken sowie gegen die Pest der kleinen Wiederkäuer begonnen.
Regierung +++ Haushaltsdefizit +++ Landesverteidigungsrat +++ Ukraine
Allein in dieser Woche kam es an rumänischen Schulen zu zwei Angriffen mit Stichwaffen. Die Vorfälle werfen erneut die Frage auf, wie sich die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft eindämmen lässt und wie Kinder und Jugendliche besser geschützt werden können.
Der Oberste Verteidigungsrat Rumäniens unterstreicht die zentrale Bedeutung der Sicherheit im Schwarzen Meer für die nationale Sicherheit und die Sicherheit des euroatlantischen Bündnisses. Angesichts zunehmender Zwischenfälle auf See und wiederholter Luftraumverletzungen will Bukarest seine Abwehrfähigkeiten ausbauen. Auch das Europäische Parlament fordert eine stärkere militärische Zusammenarbeit in der Region.
Rumänien verzeichnete auch 2025 das höchste Haushaltsdefizit in der Europäischen Union. Nach Angaben von Eurostat sank es zwar von 9,2 auf 7,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, lag damit aber weiterhin deutlich über dem EU-Durchschnitt. Die neue Regierung unter Luca Niculescu hält am Ziel fest, das Defizit schrittweise zu senken. Dabei setzen Experten vor allem auf eine bessere Mehrwertsteuererhebung und eine verlässliche Haushaltsplanung.
Nach vier gescheiterten Anläufen zur Regierungsbildung und fast sechs Monaten politischer Blockade hat Rumänien endlich wieder eine stabile Regierung. Das Parlament in Bukarest hat das Kabinett des parteilosen designierten Ministerpräsidenten Luca Niculescu bestätigt.
Die Sicherheit im Schwarzen Meer war Thema des Nordatlantikrats und einer Debatte im Europäischen Parlament.
Die Aussicht auf eine neue, voll handlungsfähige Regierung wirkt sich positiv auf die rumänischen Finanzmärkte aus. Der Leu hat gegenüber dem Euro an Wert gewonnen, der Bukarester Aktienindex legte zu und die Renditen rumänischer Staatsanleihen sind gesunken. Auch beim Haushalt gibt es Fortschritte: Das Defizit lag nach den ersten neun Monaten deutlich unter dem Vorjahreswert. Doch um das Jahresziel zu erreichen, muss Rumänien seine Ausgaben weiterhin genau im Blick behalten.