Das PISA-Programm der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, testet alle drei Jahre Schüler im Alter von etwa 15 Jahren in Dutzenden Ländern und Volkswirtschaften. Dabei geht es nicht darum, ob die Jugendlichen den Lerninhalt einer Unterrichtsstunde auswendig wiedergeben können. Getestet wird vielmehr, ob sie ihre Kenntnisse in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften auf konkrete Situationen anwenden können.
Matilde Risso stammt aus Genua in Italien. Sie ist Trainerin der Frauen-Wasserballmannschaft von Rapid Bukarest. Daneben arbeitet sie unter anderem im Sekretariat der italienischen Botschaft in Rumänien. Sie hat außerdem ein Projekt für die Ausbildung von sogenannten Personal Trainers und studiert parallel Sportmanagement an der Athenaeum-Universität in Bukarest. Inzwischen ist sie im zweiten Studienjahr.
Bei den jüngsten PISA-Tests lag Rumänien auf dem drittletzten Platz der Europäischen Union. Doch wie beunruhigend ist dieses Ergebnis tatsächlich? Und sagt es etwas über das gesamte Potenzial der 15-Jährigen aus – oder gar über den Zustand einer ganzen Generation?
Die Geschichte der industriellen Entwicklung der rumänischen Hauptstadt, die vor fast 170 Jahren begonnen hat, verläuft parallel zur Industrialisierung des gesamten Landes. Man vergisst oft, dass der Aufbau eines Landes ebenso viel kostet wie der Aufbau eines gesamtnationalen Bewusstseins. Rumänien ist mit Geld aufgebaut worden. Dafür brauchte es eine leistungsfähige Wirtschaft, die vor allem auf der Industrie beruhte. Nach der wirtschaftlichen Denkweise des 19. Jahrhunderts war die Industrie der Schlüssel zu technischem Fortschritt, Entwicklung und Wohlstand.
Eine internationale Filmproduktion bringt Hollywoodstars wie Kevin Costner und Morgan Freeman nach Rumänien. Die Miniserie „The Gray House“ wurde vollständig in Rumänien gedreht und erzählt von einem geheimen Netzwerk von Frauen, die während des amerikanischen Bürgerkriegs als Spioninnen tätig waren. Mit dabei ist auch die rumänische Schauspielerin Olivia Niță. Sie spricht im Beitrag von Corina Sabau über die Arbeit an der internationalen Produktion – und über ihren ungewöhnlichen Weg auf die Bühne.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan hat bei seinem ersten Auftritt vor der UN-Generalversammlung den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf kritisiert. Er bekräftigte die Unterstützung Rumäniens für die Ukraine und warnte zugleich vor einer zunehmenden hybriden Bedrohung für Europa. Dabei ging es auch um die Rolle Rumäniens in der Region und um höhere Verteidigungsausgaben.
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres musste die Polizei im nordostrumänischen Kreis Neamț mehr als 3 300 Mal wegen häuslicher Gewalt oder entsprechender Konflikte einschreiten. Insgesamt wurden 3.359 Fälle registriert. Fast zwei Drittel davon ereigneten sich auf dem Land.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan hält sich derzeit in New York auf. Dort nimmt er an der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen teil. Rund 130 weitere Staats- und Regierungschefs sind ebenfalls angereist.
Die Gespräche über eine neue Regierung kommen nur langsam voran. Die Sozialdemokraten wollen ein Kabinett unter dem designierten Ministerpräsidenten Siegfried Mureșan nicht unterstützen. Mureșan hält trotzdem an seinem Plan fest, sein Regierungsprogramm und seine Ministerliste dem Parlament zur Abstimmung vorzulegen. Für eine Mehrheit fehlen ihm derzeit noch 64 Stimmen.
Nach den Protesten der Schafzüchter von vergangener Woche in Bukarest bemühen sich die rumänischen Behörden, die Ausfuhr von Schafen und Ziegen wieder zu ermöglichen.
Der designierte Ministerpräsident Siegfried Mureșan hat zehn Tage Zeit, um Unterstützung im Parlament zu finden.
Dorina Lazăr ist bei der Gopo-Gala mit dem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Mehr als sechs Jahrzehnte steht sie auf der Bühne und vor der Kamera. Ihre Karriere reicht von populären Filmen der 70er und 80er Jahre bis zum rumänischen Autorenkino der 90er und 2000er Jahre. Im Gespräch blickt Dorina Lazăr auf ihre lange Laufbahn zurück – und erzählt, warum mit dem Alter nicht unbedingt mehr Freiheit, sondern auch mehr Verletzlichkeit kommt.