Das Finanzministerium in Bukarest meldet für das erste Quartal des Jahres einen deutlichen Rückgang des Haushaltsdefizits. Die Mitteilung stammt vom kommissarischen Finanzminister Alexandru Nazare.
Rund 1,2 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Rumänien sollen unter das neue einheitliche Besoldungsgesetz fallen. Der Gesetzentwurf wurde am Montag nach einer langen Reihe von Verzögerungen zur öffentlichen Debatte freigegeben, nachdem eine politische Einigung erzielt worden war.
Die wirtschaftlichen Folgen der politischen Krise in Rumänien werden immer deutlicher. Der Leu verlor zum Ende der vergangenen Woche erneut an Wert und näherte sich der Marke von 5,25 Lei für einen Euro. Für die Finanzmärkte ist dies ein Zeichen wachsender Unsicherheit angesichts der anhaltenden politischen Spannungen und der verlängerten Konsultationen zur Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten.
Das Internationale Shakespeare-Festival in der südrumänischen Stadt Craiova feiert in diesem Jahr seine 15. Ausgabe. Bis zum 31. Mai stehen mehr als 450 Veranstaltungen auf dem Programm, gestaltet von Künstlern aus aller Welt – von Theater und bildender Kunst über Film, Musik und Oper bis hin zu Tanz und Literatur.
Eine rumänische Regierungsdelegation reist demnächst nach Brüssel, um die abschließenden Verhandlungen über den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) zu führen.
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
Heute entführen wir Sie ins Harbachtal (rum. Valea Hârtibaciului), eine malerische Gegend im südlichen Siebenbürgen, die nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde, einem Nebenfluss des Zibins (rum. Cibin) im Landkreis Hermannstadt.
Die rumänische Pop-Sängerin Alexandra Căpitănescu belegte im Finale des Musikwettbewerbs Eurovision Song Contest 2026 am vergangenen Samstag den 3. Platz und stellte damit die besten Ergebnisse Rumäniens aus den Jahren 2005 und 2010 ein.
Im Norden der Dobrudscha gelegen, ist das Măcin-Gebirge ein reizvolles Ziel für Wanderfreunde. Es handelt sich um die ältesten Berge Rumäniens. Durch ihre starke Erosion entlang der geologischen Entwicklung erreichen sie heute lediglich die Höhe von sanften Hügeln, weshalb die Wanderwege auch für weniger sportliche Menschen besonders leicht zugänglich sind. Im Frühjahr haben Besucher zudem die Gelegenheit, die Pfingstrosen der Măcin-Berge in voller Blüte zu erleben.
Die Bukarester Wertbörse (BVB) hat trotz der politischen Krise in Bukarest und der internationalen Verwerfungen kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht. Experten deuten dies als zunehmende Reife des rumänischen Kapitalmarkts.
Die jüngste Erklärung des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, wonach die Einführung des Euro zum neuen „einvernehmlichen nationalen Ziel des Landes“ werden könnte, markiert eine wichtige Weichenstellung im wirtschaftspolitischen Diskurs in Bukarest. Auf einer Fachkonferenz erklärte der oberste Finanzhüter des Landes, dies könne nach Abschluss des derzeitigen nationalen Großprojekts geschehen – dem Beitritt zur OECD, der Organisation der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten der Welt. Dieser Prozess befinde sich nach der Stabilisierung der Wirtschaft und dem Abbau des hohen Haushaltsdefizits inzwischen in der Endphase.