Rumänien hat von der Europäischen Kommission eine neue Tranche in Höhe von 1,3 Milliarden Euro im Rahmen des Konjunktur- und Resilienzplans (PNRR) erhalten.
Der Montagnachmittag wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Ein extrem seltener Wolkenbruch hat die Hauptstadt getroffen.
In Rumänien ist die Staatsverschuldung – also die Schulden der öffentlichen Verwaltung – im Februar dieses Jahres auf einen Wert von über 990 Milliarden Lei gestiegen (rund 198 Milliarden Euro), verglichen mit 964 Milliarden Lei (ca. 193 Milliarden Euro) im Vormonat. Das geht aus den Daten hervor, die vom Finanzministerium in Bukarest veröffentlicht wurden. Als Anteil am BIP ist die Staatsverschuldung von 54,8 % im Januar auf 56,3 % im Februar gestiegen.
Rumänien gerät immer mehr unter Druck wegen der wachsenden Haushaltslücke. Aus Brüssel hagelt es Kritik, während in Bukarest die Verhandlungen für eine neue Koalitionsregierung weitergeführt werden.
Nachdem der Bach Corund sein Flussbett durchbrochen ist Wasser in die Salzmine sowie das unterirdische Abbaugebiet eingedrungen. Zur Überwachung der Saline und zur Früherkennung einer möglichen Einsturzgefahr des alten Stollendaches wurden drei seismische Messstationen installiert. Die Behörden haben zudem beschlossen, den Lauf des Corund dauerhaft umzuleiten, um die Saline künftig zu schützen – sie ist derzeit vollständig überflutet. Die Umleitungsarbeiten sollen laut Katastrophenschutzchef Raed Arafat bis zum 1. Juli abgeschlossen sein. Gleichzeitig sollen rund vier Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Inneren in einen künstlich angelegten Salzsee abgeleitet werden.
Rumänische Abgeordnete haben die Strafen für Körperverletzung und andere Gewalttaten verschärft.
In Praid, im Zentrum Rumäniens, haben heftige Regenfälle ein Salzbergwerk überflutet – mit Folgen für die ganze Region. Die Behörden reagieren mit Sofortmaßnahmen: zum Schutz des Bergwerks, zur Unterstützung der betroffenen Unternehmen – und für die Dörfer, die nun ohne Trinkwasser dastehen.
Tausende Menschen haben die Regierung in Bukarest um zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Frauen gebeten.
Er war eine Stimme des Gewissens in dunklen Zeiten – Kardinal Iuliu Hossu, Bischof der mit Rom unierten rumänischen Kirche. Er verkündete 1918 die Vereinigung Siebenbürgens mit dem Königreich Rumänien, setzte sich später für die Rettung jüdischer Menschen im Holocaust ein und widerstand dem kommunistischen Regime – mit unbeugsamem Glauben und innerer Freiheit.
Die Staats- und Regierungschefs der östlichen NATO-Staaten sowie der nordischen Länder haben sich in Vilnius getroffen und ihre politische, militärische, wirtschaftliche und humanitäre Unterstützung für die Ukraine in ihrem Verteidigungskrieg gegen Russland bekräftigt. Sie kündigten an, ihre Verteidigungsausgaben und Investitionen in diesem Bereich auf mindestens fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
Nach starken Regenfällen steht die Region rund um die Salzmine von Praid unter Wasser. Die Schäden sind erheblich – und betreffen Wirtschaft, Infrastruktur und Bevölkerung gleichermaßen.
Das Verfassungsgericht (CCR) ist vermutlich die am meisten gerüffelte, aber auch gefürchtete Institution in Rumänien. Seine Entscheidungen werden oft scharf kritisiert – rechtlich sind sie jedoch unanfechtbar. Am Donnerstag entschied das Gericht, dass Vermögens- und Interessenerklärungen von Amtsträgern nicht mehr auf der Webseite der Nationalen Integritätsagentur (ANI) oder auf anderen Seiten öffentlicher Institutionen veröffentlicht werden dürfen. Außerdem müssen diese Erklärungen künftig nicht mehr die Einkünfte und Besitztümer von Ehepartnern und Kindern enthalten.
Überschwemmungen, umgestürzte Bäume, blockierte Straßen – das sind die Folgen der sintflutartigen Regenfälle der vergangenen Tage in Rumänien.
Die EU und die USA wollen die Sicherheit rund ums Schwarze Meer stärken – mit neuen Projekten und mehr Zusammenarbeit. Dahinter steht die strategische Bedeutung der Region.
Parallel zu den Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung wird in Bukarest nach Lösungen zur Reduzierung der Ausgaben gesucht.