Eine rumänische Regierungsdelegation reist demnächst nach Brüssel, um die abschließenden Verhandlungen über den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) zu führen.
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
Die Konsultationen zwischen Staatspräsident Nicușor Dan und den Parlamentsparteien zur Ernennung eines neuen Ministerpräsidenten sind am Montag ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine politische Blockade bleibt damit bestehen und nach dem Sturz der Minderheitsregierung des Liberalen Ilie Bolojan vor zwei Wochen durch ein Misstrauensvotum, getragen von den Sozialdemokraten und Ultranationalisten, ist noch nicht in Sicht.
Heute entführen wir Sie ins Harbachtal (rum. Valea Hârtibaciului), eine malerische Gegend im südlichen Siebenbürgen, die nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde, einem Nebenfluss des Zibins (rum. Cibin) im Landkreis Hermannstadt.
Die rumänische Pop-Sängerin Alexandra Căpitănescu belegte im Finale des Musikwettbewerbs Eurovision Song Contest 2026 am vergangenen Samstag den 3. Platz und stellte damit die besten Ergebnisse Rumäniens aus den Jahren 2005 und 2010 ein.
Die rumänische Wirtschaft ist offiziell in eine technische Rezession geraten. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge geschrumpft. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf einem sehr hohen Niveau und belastet Verbraucher wie Unternehmen gleichermaßen.
Laut offiziellen Angaben lebten zu Beginn des Jahres 2025 rund 155.000 rumänische Staatsbürger in Österreich – Rumänien ist damit nach Deutschland und vor Bosnien-Herzegowina eines der wichtigsten Herkunftsländer von Einwanderern im Austro-Gebiet. Für einen Teil dieser Rumänen ist die landwirtschaftliche Saisonarbeit eine der wichtigsten Einkommensquellen – vor allem bei der Ernte von Spargel, Erdbeeren, Salat, Gurken oder Aprikosen.
Im Norden der Dobrudscha gelegen, ist das Măcin-Gebirge ein reizvolles Ziel für Wanderfreunde. Es handelt sich um die ältesten Berge Rumäniens. Durch ihre starke Erosion entlang der geologischen Entwicklung erreichen sie heute lediglich die Höhe von sanften Hügeln, weshalb die Wanderwege auch für weniger sportliche Menschen besonders leicht zugänglich sind. Im Frühjahr haben Besucher zudem die Gelegenheit, die Pfingstrosen der Măcin-Berge in voller Blüte zu erleben.
Rumänien hat nach Angaben der Regierung wichtige Fortschritte bei der Stabilisierung der Staatsfinanzen erzielt. Sinkende Haushalts-, Handels- und Leistungsbilanzdefizite senden nach Darstellung des Finanzministeriums positive Signale an die internationalen Ratingagenturen. Gleichzeitig warnen die Behörden jedoch davor, dass die kommenden Monate entscheidend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sein werden.
Die Bukarester Wertbörse (BVB) hat trotz der politischen Krise in Bukarest und der internationalen Verwerfungen kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht. Experten deuten dies als zunehmende Reife des rumänischen Kapitalmarkts.
Der im nördlich-zentralen Teil Rumäniens gelegene Kreis Bistritz-Nassod ist ein wahres Tor zu den Sehenswürdigkeiten Siebenbürgens. Das Gebiet umfasst zahlreiche Naturschutzbereiche, Naturdenkmäler sowie Tourismus- und Kurorte. Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung der Region ist die Stadt Bistritz, die Kreihauptstadt. Für Besucher ist die strategische Lage der Stadt ein wesentlicher Vorteil, wie Răzvan Cerceja, Geschäftsführer des Intergemeinschaftlichen Entwicklungsverbandes „Tourismus in Bistritz-Nassod", erläutert.
Die diesjährige Gopo-Preisgala (rumänischer Filmpreis) feierte ihre 20. Ausgabe und fand im Nationaltheater „I.L. Caragiale“ Bukarest statt. Die Veranstaltung zeichnete die wichtigsten Leistungen des rumänischen Filmschaffens des vergangenen Jahres aus und beinhaltete Programmpunkte, die den zwei Jahrzehnten des Bestehens der Gala gewidmet waren – mit Retrospektiven, Hommagen und künstlerischen Interventionen.
BNR-Sprecher Dan Suciu: Politik muss Antworten liefern, um Märkte zu beruhigen
Die jüngste Erklärung des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, wonach die Einführung des Euro zum neuen „einvernehmlichen nationalen Ziel des Landes“ werden könnte, markiert eine wichtige Weichenstellung im wirtschaftspolitischen Diskurs in Bukarest. Auf einer Fachkonferenz erklärte der oberste Finanzhüter des Landes, dies könne nach Abschluss des derzeitigen nationalen Großprojekts geschehen – dem Beitritt zur OECD, der Organisation der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten der Welt. Dieser Prozess befinde sich nach der Stabilisierung der Wirtschaft und dem Abbau des hohen Haushaltsdefizits inzwischen in der Endphase.
In Rumänien wird derzeit öffentlich über ein neues Gesetz zur einheitlichen Bezahlung im öffentlichen Dienst diskutiert. Die Reform gilt als wichtiger Meilenstein im nationalen Aufbau- und Resilienzplan und ist Voraussetzung für die Auszahlung bedeutender EU-Mittel.