Heute entdecken wir einige der eindrucksvollsten mittelalterlichen Schlösser Rumäniens – Bauwerke, die weit mehr sind als bloße Steinmauern, sondern lebendige Zeugnisse vergangener Epochen.
Der Streit in der rumänischen Regierungskoalition über finanzielle Angelegenheiten scheint vorerst beigelegt zu sein. Die Koalitionspartner haben sich auf eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab dem 1. Juli 2026 geeinigt.
Rumänien steht laut den jüngsten Analysen des Nationalen Statistikamts (INS) vor einem stark beschleunigten demografischen Rückgang. Die Projektionen zeigen, dass die Bevölkerung des Landes bis 2080 um bis zu ein Viertel gegenüber dem heutigen Stand schrumpfen könnte.
In Rumänien übersteigt der Konsum der Bevölkerung die Einkommen – heißt es in einem Bericht der Nationalbank Rumäniens (BNR). Anders gesagt – viele Menschen leben über ihre Verhältnisse oder auf Pump.
Dass Rumäniens Wirtschaftslage derzeit alles andere als bequem ist, überrascht niemanden mehr. Die Menschen kämpfen weiter mit signifikaten Teuerungsraten – den höchsten in der EU –, Unternehmer verweisen auf diesen Inflationsdruck und warnen, dass die wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit das Vertrauen in die Zukunft bremst und Investitionen dämpft. Auch die Regierung steht unter Zugzwang und muss Lösungen in einer Lage mit vielen Unbekannten finden. Am Ende ist die Ursache einfach darzustellen: Der Konsum, das wichtigste Zugpferd der Wirtschaft, ist eingebrochen – gedrückt von Inflation sowie höheren Steuern und Abgaben. Und das alles vor dem Hintergrund eines seit Jahren hohen Haushaltsdefizits.
Felipe Scagliusi stammt aus São Paulo, Brasilien, und gehört zu den aktivsten brasilianischen Pianisten seiner Generation. Entlang seiner Karriere trat er in der Carnegie Hall in New York auf und konzertierte in Ost- und Westeuropa, in Brasilien, Israel, den USA und natürlich in Lateinamerika. Nach dem Abschluss am Konservatorium in São Paulo setzte er seine Ausbildung an der Manhattan School of Music in New York mit einem Masterstudium fort. Er lebte zeitweise in New York und Paris. Eine CD mit Werken von Robert Schumann brachte ihm die Aufnahme in die BBC Special Classic Charts ein. Seit 2018 lebt Scagliusi mit seiner Frau Sara in Bukarest.
Deutschland bekräftigt sein Engagement zur Verstärkung des Schutzes der NATO-Ostflanke.
Eine Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn und beim wichtigen Straßen- und Eisenbahn-Grenzübergang Nădlac: Arad. Ein Ort, der im Winter besonders viel Freude macht – auch dank der „Weihnachtsmann-Straßenbahn“, die Besucher durch die Stadt fährt.
In Temeschwar, im Westen Rumäniens, war bis Anfang November die Ausstellung „Atlasul Singurătății“ – „Der Atlas der Einsamkeit“ zu sehen. Das Projekt ist derzeit auf Tour und hat inzwischen auch die Hauptstadt erreicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene der Generation Z Einsamkeit erleben – in einer Welt, die eigentlich permanent vernetzt ist.
Die rumänische Bevölkerung schrumpft – und zwar deutlich. Das zeigt eine neue Langzeitprognose des Nationalen Statistikamts. Die Fachleute haben berechnet, wie sich die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2080 entwickeln könnte – in einem pessimistischen, einem mittleren und einem optimistischen Szenario.
In den letzten Jahren ist die rumänische Stadt Craiova vor allem für ihren Weihnachtsmarkt bekannt geworden, doch hat sie Besuchern zu jeder Jahreszeit viel mehr zu bieten.
Die „Honigroute des Banats“ ist ein neues, innovatives Projekt für Öko- und Gesundheitstourismus. Ziel ist es, den regionalen Tourismus, traditionelle Imkereikultur und die gesundheitlichen Vorteile von Bienenprodukten bekannter zu machen – insbesondere die sogenannte Apitherapie, also die Inhalation von natürlichen Bienenstock-Aerosolen. Gleichzeitig lädt die Region mit ihren vielfältigen Attraktionen zu einem längeren Aufenthalt ein.
Ein kuratorisches Jahr geht zu Ende – und mit ihm ein ungewöhnliches Kunstprojekt, das textile Installationen und poetische Formen zusammenbringt: Die Celula de Artă in Bukarest schließt die Saison 2025 mit der Ausstellung „Full Season“ ab. Präsentiert werden Arbeiten jener Künstlerinnen und Künstler, die die Galeria Verticală über das Jahr hinweg geprägt haben. In einer Zeit des Übergangs – zwischen Licht und Dunkelheit, Abschluss und Neubeginn – lädt die Schau ein zu Introspektion und Sensibilität. Über Konzept, Auswahl und Wirkung dieser Ausstellung hat Ion Puican mit Anca Spiridon, Kultur-PR und Kuratorin von „Full Season“, gesprochen.
In Rumänien gilt die Verkehrsinfrastruktur seit Jahren als Achillesferse – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sicherheitspolitisch. Im aktuellen, angespannten europäischen Umfeld spielt sie eine Schlüsselrolle in den Verteidigungsplänen der EU. Umso wichtiger sind die Fortschritte beim Ausbau des rumänischen Autobahnnetzes. Jetzt wurde ein weiterer Abschnitt der A7 – der sogenannten Moldau-Autobahn – freigegeben. Ein Überblick.
Rumänien bleibt ein zentraler Pfeiler an der Ostflanke der NATO – das hat der ranghöchste US-Kommandeur in Europa und Afrika, General Christopher Donahue, bei einem Besuch der amerikanischen Truppen in der Basis Mihail Kogălniceanu bekräftigt. Es geht dabei nicht nur um politische Signale, sondern auch um neue militärische Fähigkeiten: Rumänien soll in Kürze ein modernes System zur Abwehr von Drohnen erhalten. Der Besuch kam zudem zu einem heiklen Zeitpunkt: Genau an diesem Tag wurde erneut eine russische Drohne tief im rumänischen Luftraum registriert.