Oradea (dt. Großwardein) hat sich in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Reiseziele Rumäniens entwickelt. Die Kreishauptstadt des Landkreises Bihor im Nordwesten des Landes begeistert mit einer außergewöhnlichen architektonischen Vielfalt: Jugendstil, Secession, Barock und mittelalterliche Festungsarchitektur prägen das Stadtbild. Mit fast 90 Jugendstilgebäuden und zahlreichen denkmalgeschützten Bauten gilt Oradea als wahres Freilichtmuseum. Gleichzeitig ist die Stadt auch ein Ort der Erholung – dank ihrer bekannten Thermalquellen mit heilender Wirkung.
Da wir uns im Laufe des gesamten Jahres viel mit Kino und bildender Kunst befasst haben – mit Vernissagen, Premieren, Festivals und Trends –, richten wir den Blick auf einen anderen Teil der Kulturszene Rumäniens, die dem Kulturleben des Jahres 2025 Substanz verliehen haben: Theater, Literatur, Musik sowie die großen Ereignisse, die das Publikum in Bewegung gesetzt haben.
Roboter sind in Fabriken, Krankenhäusern, Schulen oder sogar in privaten Haushalten längst zu einer alltäglichen Präsenz geworden und tragen zur Steigerung der Effizienz sowie zur Optimierung von Abläufen bei.
Heute blicken wir auf die Welt der Bildungsroboter! Bei uns zu Gast ist Ana-Maria Stancu. Sie ist das Gesicht hinter „Bucharest Robots“, dem ersten Start-up Rumäniens für humanoide Service-Roboter. Doch sie ist weit mehr als eine Unternehmerin: Als Gründerin des „RoboHub“ bringt sie Programmierung und Robotik direkt zu den Menschen – vor allem dorthin, wo der Zugang schwierig ist, zu Kindern aus sozial benachteiligten Gruppen.
Zwei neue Projekte – ePatrimoniu und eMonumente – digitalisieren Rumäniens Kulturerbe. Bürgerinnen und Bürger können es so auf einfache, interaktive und nützliche Weise erkunden. Gleichzeitig profitieren Fachleute, Beamte, Forschende, Organisationen und die breite Öffentlichkeit von elektronischen öffentlichen Diensten.
Am 25. Dezember 1989,am Weihnachtstag, fand der Prozess gegen den kommunistischen Machthaber Nicolae Ceaușescu und seine Ehefrau statt, der mit ihrer Verurteilung zum Tode und ihrer Hinrichtung endete.
Dan Dinu ist Gründer der Organisation der Naturfotografen Rumäniens. Seine Sicht ist nicht die eines einfachen Besuchers, sondern die eines Erkunders, der seit Jahren die wilde, ursprüngliche Essenz der Orte sucht, die er durchstreift. Durch die Linse des Fotografen wird Rumänien zur Sammlung tiefgehender Naturerlebnisse – von der monumentalen Geologie der Donaukessel über die geheimnisvolle Wasserwelt der Westkarpaten, von den alpinen Symbolen des Königsteins über die pastorale Kultur Siebenbürgens bis hin zu den urtümlichen Ökosystemen des Maramureș – jedes dieser Gebiete erzählt eine eigene Geschichte.
Mit der wachsenden Verbreitung Künstlicher Intelligenz entstehen immer neue Anwendungen. Fachleute warnen jedoch: Um diese Technologien zu unserem Vorteil zu nutzen, müssen wir sie verstehen und wissen, wie sie funktionieren. Tatsächlich ist das Wissen darüber in einer Welt, die immer häufiger über KI spricht, noch gering – mit potenziell dramatischen Folgen.
In der Gemeinde Desești im Kreis Maramureș (Nordrumänien) befindet sich eine der acht Kirchen des Kreises Maramureș, die 1999 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden: die Holzkirche der Heiligen Jungfrau Parascheva. Neben dieser berühmten Holzkirche ist die Gemeinde in Maramureș ein wahrer Anziehungspunkt für kulturelle und soziale Veranstaltungen. So finden in Desești beispielsweise ein Malkurs und die „Desești-Poesieabende“, die heute den Namen „Nichita-Stănescu-Poesieabende“ tragen, statt. Kurz vor den Winterferien sprach Eugen Cojocariu mit Pfarrer Ioan Ardelean über die sozialen und karitativen Projekte, die er mit EU-Geldern in der Pfarrgemeinde umgesetzt hat und weiterhin umsetzt. Wie hat alles angefangen?
Nach etwa einer Woche massiver Proteste, die am Abend des 15. Dezember 1989 begonnen hatten, existierte das Regime von Nicolae Ceaușescu am 22. Dezember nicht mehr.
„Der Film über die rumänische Revolution, den es geben musste“. So beschreibt die französische Fachpresse den Spielfilm „Das neue Jahr, das es nie gab“ von Bodgan Muresanu, der im September 2024 in Rumänien und Ende April 2025 in Frankreich und Belgien, in die Kinos kam.
Der Ausdruck „Feind des Volkes“ tauchte im rumänischen Raum mit der Errichtung des kommunistischen Regimes durch die sowjetische Armee auf.
Heute entdecken wir einige der eindrucksvollsten mittelalterlichen Schlösser Rumäniens – Bauwerke, die weit mehr sind als bloße Steinmauern, sondern lebendige Zeugnisse vergangener Epochen.
Der Spielfilm „Jaful secolului“ / „Traffic“ ist kürzlich in die Kinos in den USA, Großbritannien und Kanada gekommen. Die Produktion der Regisseurin Teodora Ana Mihai wurde bereits auf zahlreichen internationalen Festivals preisgekrönt.
Der Bedarf der EU, ihre eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken, ist immer deutlicher geworden. Geopolitische Entwicklungen – der Krieg in der Ukraine, der verschärfte globale Wettbewerb und Veränderungen in der US-Sicherheitspolitik – zwingen Brüssel zu einem robusteren, kohärenteren und besser abgestimmten Verteidigungsmodell. Der Wille der Union ist aus der strategischen Notwendigkeit erwachsen, bei der Sicherung des eigenen Gebiets in gerungerem Maße von anderen Akteuren abhängig zu sein.